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Links — „moralisch überlegen“?
Islam — „normale Religion“?

Oder totalitäre politische Terror-Ideologien?
Gewalt-Herrschaft & Raubwirtschaft im Tarnmantel der „Guten Sache“, einer Religion
— was Medien & Schulen verschleiern, gebetsmühlenhaft verharmlosen und verdrehen?

  • Taqiyya

1. Irrtum: „Heute ist der Koran nicht mehr gültig, Auslegungen der Antike sind überholt – nicht ernst zu nehmen...“

 

Heute noch, gerade...

  • in großen islamischen Universitäten wie Al Azhar in Kairo und  
  • für anerkannte Islamgelehrte und  
  • für die gesammte islamische Welt

sind Koran und historische Auslegungsbücher DIE Verständnis-Grundlage. 
Sie betrachten heute noch die Worte als direkt offenbartes Wort Gottes,

  • zeitlos für alle Zeiten gültig
  • letzte Offenbarung Gottes,
  • endgültig, unabänderbar

Zeitlich unbegrenzt, ewig gültig, auch Dschihad-Befehle gelten bis heute und weiter fort. „Das wörtliche Verständnis von Koran und Sunna ist das ursprüngliche, eigentliche und bis heute dogmatisierte.“ (biblisch-lutherisch.de: "Muslimische Taktik der List Taqiyya"): 

  • „Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist.“ — Sure 2:193

  • „Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt.“ — Sure 8:39 
     
  • „Eine Gruppe meiner Umma wird fortfahren, der Wahrheit willen zu kämpfen und sich bis zum Tag der Auferstehung behaupten.“ — Jabr Ibn Abdulla

  • „Der Islam ist die letzte Religion, die Allah der Höchste niemals verringern oder aufheben wird“
    — orig.: „Islam is the final religion that Allah Most High will never lessen or abrogate“
    Aus dem islamisch autorisierten, meistverbreiteten angesehensten Scharia Rechtshandbuch Umdat al-Salik, „Das Vertrauen des Reisenden“, Ahmad ibn Naqib al-Misri (1302-1367), Übers. („Reliance of the Traveller“), 1991 mit Siegeln der Zustimmung der Al-Azhar Universität Kairo u.a., S. 846

„Als Frau Nickels [MdB Christa Nickels, Bündnis 90/Die Grünen] am 10. April 2002 vor der UN Menschenrechtskommission in diplomatischer Vorsicht einen Dialog darüber forderte, ob bestimmte Teile der Scharia mit internationalen Normen übereinstimmten, erklärte der Sprecher der Organisation islamischer Konferenz, die Scharia sei heilig und deswegen könne ihre zeitlose Gültigkeit nicht bestritten oder den Normen „sündiger Menschen" untergeordnet werden. 
(FAZ 11.4.2002)“

2. Irrtum: „Moslems nehmen den Koran so wenig ernst, wie Christen die Bibel...“

Leider doch! Nahezu alle Muslime gehorchen

ihren ideologischen Normen, wenn sie dazu aufgefordert werden: Auch fast alle nichtpraktizierenden sympathisieren und beugen sich schlußendlich der Ummah. Sie widersetzen sich nicht, weil sie nicht emanzipiert, sondern gefangen sind. 

Mohammed als Vorbild nachzuahmen sieht sich jeder Muslim heute noch verpflichtet, zeitlich unbegrenzt. Der Koran ruft dazu 91 mal auf (als pdf). Gemäß der Zweiten von Fünf Säulen des Islam, dem Pflichtgebeten, betet er es täglich 5 mal: 

  • „Wahrlich, ihr habt am Gesandten Allahs
    ein schönes Vorbild für jeden“ — Sure 33:21

  • „Und Wir haben keinen Gesandten gesandt, ohne daß ihm – mit Allahs Erlaubnis – gehorcht werde. [...] Doch nein, bei deinem Herrn; sie sind nicht eher Gläubige, bis sie dich zum Richter über alles machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung finden und sich voller Ergebung fügen.“ — Sure 4:65, 5:8

  • „Die Notwendigkeit, dem Gesandten zu gehorchen
    — Tafsir Ibn Al Kathir zu 4:65

  • „Weder für einen gläubigen Mann noch für eine gläubige Frau gibt es, wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, die Möglichkeit in ihrer Angelegenheit zu wählen. Und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt, der befindet sich ja in deutlichem Irrtum.“ — Sure 33:36

  • „Und wir haben die Schrift auf dich hinabgesandt, um alles (was irgendwie umstritten ist) klarzulegen, und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und Frohbotschaft für die, die sich (uns) ergeben haben“ — Sure 16:89

  • „Soll ich mir denn einen anderen Schiedsrichter wünschen als Allah, wo er es doch ist, der die Schrift, klar auseinandergesetzt (mufassalan), zu euch herabgesandt hat?“ — Sure 6:114

Ungehorsam? Widersetzen = Abtrünnig sein, schwerste Strafen:

Schmählich, qualvoll, entehrend, soziale Ausgrenzung = sozialer Tod; Fluch, Ewige Höllen-Qualen, offiziell Todesstrafe:

  • „Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Allah (in der Schrift) herabgesandt hat, sind die (wahren) Ungläubigen.“
    — Sure 5:44

  • „Wer sich aber Gott und Seinem Gesandten widersetzt, den führt Gott in das Höllenfeuer, in dem er ewig bleiben wird. Ihn erwartet eine schmähliche, qualvolle Strafe.“ — Sure 4:14

  • „Diejenigen, die sich Gott und Seinem Gesandten widersetzen, werden von Gott verflucht, sowohl auf Erden wie auch im Jenseits. Gott hat ihnen entehrende Strafen bereitet"
    — Sure 33:57

Weitere Verse ausklappen, erfahren Sie mehr...

Schiedsrichter hat stets das letzte Wort:

  • „Erzählt von Abdullah [bin Mas’ud]: Dass der Gesandte Allahs sagte: „Wer über mich lügt, der soll seinen Platz im Feuer einnehmen.““ — Jami at-Tirmidhi 2659

  • Achtung, Allah ist schnell beleidigt: „Wer Allah beleidigt, muß getötet werden, wer den Propheten beleidigt, muß getötet werden, auch wenn er bereut!" —

Islamkritik und deren Kritiker

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Video: Ab Minute 1:10
Vortrag zum Buch 
"Das Dschihad-System",  Berlin, 11.12.2010 Teil 2 

„Ja, aber das Christentum,...

Zumindest gehorchen sie ihren muslimisch-kulturelle Wertmustern islamgesellschaftlicher Prägung, die sie verinnerlicht haben:

„Also gerade an so linken grünen Gutmenschen, die [...] sofort mit dem Gegenargument antworten: "Ja das mag ja alles sein,...

  • aber das Christentum hat ja auch seine negativen Seiten.
  • In der Bibel stehen ja auch schlimme Dinge.
  • Und da hats ja auch die Kreuzzüge gegeben.
  • Und es hat die Ketzerverfolgung gegeben
  • und die Kirche war eine sehr autoritäre Institution."

Wo man sich fragt, warum wird einem, wenn man über den Islam spricht, mit solchen Argumenten geantwortet, die doch mit dem Islam gar nicht zu tun haben? Entweder ich spreche über den Islam oder ich spreche über das Christentum. Aber egal, was man am Christentum kritisieren zu können glaubt, es kann kein Argument sein, gegen die Kritik am Islam.“

Manfred Kleine-Hartlage, Sozialwissenschaftler, Publizist, Blogbetreiber


„Das geschieht deshalb,
weil linke Gutmenschen, ein Herr Ströbele meinetwegen, in einer christlichen Gesellschaft aufgewachsen sind. D.h. die haben verinnerlicht als Norm, daß Selbstkritik etwas Gutes ist. Es gibt ja in der Bibel die Predigt Jesu

  • "Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet." Mat. 7:1 und
  • "Sucht nicht den Splitter im Auge eures Bruders, solange ihr den Balken im eigenen Auge habt.“

Und diese christlichen Normen sind verinnerlicht worden und werden nun von Leuten, die gar nichts mit dem Christentum zu tun haben, als Argumente gegen das Christentum angeführt. Die sind sich gar nicht bewußt, daß Ihnen diese Argumente überhaupt nicht in den Sinn kämen, wenn sie nicht selber in einer christlichen Gesellschaft aufgewachsen wären. Man kann daran erkennen,

  • daß die grundlegende wertmäßige Prägung sehr stark und in sehr fundamentaler Weise von der Religion geprägt ist, und 
  • daß diese Prägung aufrechterhalten bleibt - viel länger, als die Religion selber wirksam ist.“

D.h. sie wirkt auch in Menschen, die selber überhaupt keinen religösen Bezug haben oder zu haben glauben. D.h. kulturelle Wertmuster, die aus der Religion stammen, sind langlebiger, als die Religionen, aus denen sie stammen. []  


„Ja, aber mein Nachbar, der geht ja gar nicht in die Moschee.

Was hat der mit dem Islam zu tun?!"

Theoretisch, wenn er kein praktizierender Muslim ist, hat er theoretisch wenig mit dem Islam zu tun. Praktisch aber sehr viel. Genauso wie ein Herr Ströbele, der uns hier mit den Argumenten der Bergpredigt gegen das Christentum argumentiert. Die Normen sind verinnerlicht worden. Selbst wenn jemand kein praktizierenderer Muslim ist.“ — ab Minute 2:45
Anm.: Christlich sozialisierte Menschen sollen nicht kritisieren, nur weil sie selbst Fehler machen? Nur wer selbst ohne Sünde sei, dürfe Mißstände kritisieren? Menschen aus einer islamisch geprägten Gesellschaft, die muslimisch-kulturelle Wertmuster verinnerlichten, kritisieren, attackieren und fordern ständig per Opferrolle, suchen nicht zuvor eigene Fehler - finden und korregieren diese erst recht nie. 


„Wie bezeichnen sich Muslime selbst? Als Gläubige. 
Woran glauben sie? An den Koran und die Sunna, sagen sie. 
Jetzt ist der Moment für zwei Fragen: 
Hat Ihr Diskussionspartner den Koran und die Sunna gelesen und verstanden?
Wenn nicht, wie kann er oder sie behaupten, 
zu wissen, was Muslime glauben und was nicht?“
*
Dr. Bill Warner, Zentrum für das Studium des politischen Islams
"Mit Fakten überzeugen", 2011, S. 29; als pdf

3. Irrtum: „Verse sind doch nur allegorisch gemeint, kann man auf friedlich uminterpretieren, verharmlosen...“

  • Nein, nur Überlieferungsschriften sind interpretationsbedürftig, Offenbarungsschriften sind wörtlich zu verstehen, zumal mit meist direkt gemeinten Befehlen und nicht angefüllt mit Symbolen und Parabeln.
  •  
  • Nein, der Koran unterscheidet sich von allen religiösen Büchern grundlegend.
    Er ist keine Sammlung von unterschiedlichen Autoren, die teilweise im Abstand von mehreren 100 Jahren schrieben: Parabeln, Ratschläge, Träume...
    Sondern nur ein Buch von nur einem Mann und dessen eigener Lebenszeit.
    Es soll wörtlich genommen werden und ist nicht angefüllt mit Symbolen und vagen Parabeln, sondern meist direkt gemeinten Befehlen.
    Deshalb kann der Islam sich eben nicht integrieren, wie jede andere Religion auch oder wenigstens  kooperieren oder zu allermindest koexistieren. Auch Ko-Existenz unmöglich!
    Ja, das wäre schön und das glauben sehr viele Nicht-Muslime und Muslime aus purem Nichtwissen.
     
  • Der Koran ist nach islamischem Glauben 
    das in nur 23 Jahren an nur eine Person vielmals ausdrücklich betonte direkt herabgesandte, offenbarte wörtliche Wort Allahs, das nicht auszulegen, sondern wörtlich zu verstehen ist. Etwas anderes anzunehmen, wäre Blasphemie. Reine Offenbarungsschriften sind nicht interpretierbar, sondern wörtlich zu verstehen. Daher eignet sich vor dem Hintergrund des islamischen Religionsverständnisses die historisch-kritische Methode zur Koran-Textinterpretation nicht. Er ist keine Überlieferungsschrift wie die Bibel, die über viele Jahrhunderte Dutzende unterschiedliche Verfasser indirekt überlieferten und auslegungsbedürftig ist. (Dort ist nur das letzte Buch, die Apokalypse, eine Offenbarungsschrift.)
    — michael-mannheimer.net: "Die  zehn Gebote des Koran Gebot 1 bis 10 du sollst töten"

„Wir haben den Koran
wirklich (als Offenbarung)
auf dich hinabgesandt []“
 
Sure 76:23

Koran Bibel
Verbalinspiration, wortwörtliche Einflüsterung Allahs durch Erzengel Gabriel ins Ohr Mohammeds Gottes inspirierte Worte
direkt indirekt
an nur eine einzige Person an über 40 unterschiedliche Autoren
über nur 23 Jahre über viele Jahrhunderte
in der Ich-Form in der Dritten Person geschrieben
meist direkt gemeinte Befehle voller Symbole / Parabeln
herabgesandte, offenbarte Offenbarungsschrift überlieferte Überlieferungsschrift
nicht auslegungsbedürftig, wörtlich zu verstehen​ auslegungsbedürftig

  • „Weitere Mittel waren z.B.,
    die sehr wichtig waren, Kritik am Islam zu verbieten [...] was wir 2006 wieder erlebt haben in der Karrikaturenaffäre. Das haben wir deswegen erlebt, weil es über 1000 Jahre im islamischen Bereich so praktiziert wurde. Es war schicht und einfach strafwürdiges Unrecht, wenn Ungläubige den Propheten kritisieren. Und das ist nicht eine Sitte, die man irgendwann  eingeführt hat und die man vielleicht auch wieder abschaffen könnte. Sondern das ist so vom Propheten Mohammed selber auch praktiziert worden.
     
  • Es ist immer sehr wichtig, darauf hinzuweisen: Wenn man sagt:
    „Ja, man könnte den Islam ja auch anders auslegen“ [...] Aber für alle Muslime auf der Welt ist der Prophet Mohammed DAS Vorbild und der Inbegriff menschlicher Vollkommenheit“
    — Manfred Kleine-Hartlage, Sozialwissenschaftler, Publizist, Buchautor, Blogbetreiber: Vortrag Berlin, 11.12.2010, Video ab Min. 11:28

Der Islam ist nicht aufklärbar, geschweige denn gar reformierbar,

...wie das Christentum vor 300-500 Jahren:

  • Wenn ein muslimischer Prediger eine Freitagspredigt beginnt, dann tut er dies traditionsgemäß mit einer eröffnenden Rede, in der er den Propheten mit den folgenden Worten zitiert, die dieser selbst gemäß der als authentisch betrachteten Hadithsammlung von Muslim in einer Freitagspredigt gesprochen haben soll:

  • „Die beste Rede ist das Buch Allahs, und die beste Rechtleitung ist die Rechtleitung Mohammeds und die böseste Sache ist diese zu erneuern und jede Erneuerung in der Religion ist eine Irreführung.“ — Abu Dawud 4067

  • „...und jede Irreführung führt ins Höllenfeuer.“
    — Al Nisaii 3/188

  • Ebenso deutlich ist der Koran, der dies als eine Beigesellung Gottes, also Schirk, Polyteismus, wertet:„Oder haben sie (etwa) Teilhaber, die ihnen als Religion festgelegt haben, was Allah nicht erlaubt hat?“ — Sure 42:21

  • „Und weder ein gläubiger Mann noch eine gläubige Frau dürfen, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit (die sie betrifft) entschieden haben, in (dieser) ihrer Angelegenheit (frei) wählen. Wer gegen Allah und seinen Gesandten widerspenstig ist, ist (damit vom rechten Weg) offensichtlich abgeirrt.“ — Sure 33:36

„ Allah verbietet die Reform des Islams“ von Barino Barsoum, Ex-Konvertit

„Wer diese unsere Angelegenheit mit etwas erneuert, das nicht zu ihr gehört, wird zurückgewiesen.“
— Sahih Al Bukhari 2697, Muslim 1718


Dipl. Psych. Peter Frahm

Direkte eins zu eins-Privatoffenbarung - nicht nur Überlieferung

Überlieferungsschriften sind interpretationsbedürftig, ​Offenbarungsschriften dagegen, sind wörtlich zu verstehen:

  • „Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes.“ — Islamische Charta, Art. 3, ZMD

  • „Wir haben den Koran wirklich (als Offenbarung) auf dich hinabgesandt“ — Sure 76:23 
     
  • „Die Hinabsendung des Buches ist ohne Zweifel von dem Herrn der Welten.“ — Sure 32:2 
     
  • „(Dies ist) eine Schrift, die (als Offenbarung) zu dir herabgesandt worden ist.“ — Sure 7:2
     
  • Gleich auf Seite 1, am Anfang, in der ersten regulären Sure, der zweiten nach der gebetsformelhaften Eröffnungssure:   
    „Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, (geoffenbart) als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“ — Sure 2:2

Nicht abänderbar

  • „Und verlies, was dir von der Schrift deines Herrn (als Offenbarung) eingegeben worden ist! Es gibt niemanden, der seine Worte abändern könnte. Und du wirst außer ihm keine Zuflucht finden.“ — Sure 18:27

  • „Und es gibt niemand, der die Worts Allahs (durch die alles von vorn herein bestimmt ist) abändern könnte.“ — Sure 6:34 

  • „Die Worte Allahs kann man nicht abändern“ — Sure 10:64
Hamed Abdel-Samad, ägyptischer Politikwissenschaftler, Muslim,  Buchautor, Sohn eines Imams, Ex-Muslimbruder,
TAZ, 08.09.2009, Zeit Online 2010-01

Schwarzer aus Eritrea flüchtete in der 80ern nach Deutschland; ex Sozialist

„Deutlich, eindeutig“ - also eben NICHT auslegungsbedürftig

  • „Dies sind die Verse des Buches und des deutlichen Korans.“ — Sure 15:1

  • „Dies ist eine Schrift, deren Verse eindeutig und dann im Einzelnen erläutert sind []” — Sure 11:1

  • „Und wir haben die Schrift auf dich hinabgesandt, um alles (was irgendwie umstritten ist) klarzulegen, und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und Frohbotschaft für die, die sich (uns) ergeben haben“ — Sure 16:89
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Schiedsrichter hat stets das letzte Wort:

  • „Soll ich mir denn einen anderen Schiedsrichter wünschen als Allah, wo er es doch ist, der die Schrift, klar auseinandergesetzt (mufassalan), zu euch herabgesandt hat?“ — Sure 6:114

Islamkritik und deren Kritiker

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  • 75 Prozent meinen, dass nur eine [!] Auslegung des Korans möglich ist, an die sich alle [!] Muslime halten sollten; und 
     
  • 65 Prozent sagen, dass ihnen religiöse Regeln  wichtiger sind als die Gesetze des Landes, in dem sie leben.“
     
  • Unter den tonangebenden und am wenigsten integrierten Sunniten ist der Anteil jedoch weit höher als 75 %, weil insbesondere Aleviten, aber auch Schiiten, Ahmadiyya u.a. "anders" interpretieren: 

    Unter Aleviten,  
    einer türkischen Minderheitsglaubensrichtung innerhalb des Islam, kommen fundamentalistische Überzeugungen viel seltener vor (15 Prozent).“
     
  • „[...] Ein Grund zur Sorge 
    ist die Tatsache, dass fundamentalistische Haltungen  unter jungen Muslimen ebenso weit verbreitet  sind wie unter älteren, während sie bei jungen Christen sehr viel seltener anzutreffen sind als bei älteren Christen.“

SCIICS-Studie des WZB: ​"Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit - Muslime und Christen im europäischen Vergleich", 
Ruud Koopmans, Direktor der Abteilung Migration, Integration,
Transnationalisierung und Gastprofessor für Politische Wissenschaften, Universität 
Amsterdam. S-Professur für „Soziologie und Migrationsforschung“,  Philosophische Fakultät III, Humboldt-Universität, Berlin 
Quelle: WZB Mitteilungen Heft 142, 
S. 21-25, Dezember 2013; pdf mit Grafiken

4.) Irrtum: „Islam ist reformierbar, säkular, wie die Kirche."

„Erneuerung = Böseste Sache = Irreführung - führt ins Höllenfeuer

Die Eröffnung der Freitagspredigt:
„Die beste Rede ist das Buch Allahs und die beste Rechtleitung ist die Rechtleitung Mohammeds und die böseste Sache ist, diese zu erneuern und jede Erneuerung in der Religion ist eine Irreführung und jede Irreführung führt ins Höllenfeuer.“
— (Abu Dawud 4067) und jede Irreführung führt ins Höllenfeuer.“ (Al Nisiaii 3/188)


Video: Politischer Islam - Teil 3 | Ethische Prinzipien, Scharia und Frauen, Kanal Psalm 133 ab Min. 22:55 


„Ist also eine Reformation im Islam möglich?

Ja selbstverständlich, wir erleben sie gerade, 
im Irak und in Syrien unter dem Islamischen Staat.“ 
*
Barino Barsoum: "Reform im Islam! Folge1", Video ab Min. 7:18


Sensation: Apologet gesteht „Mehrheit des Islam ist gewalttätig“

Ulrich Kienzle, Autor und Journalist:

  • „Der Islam ist vielleicht in Teilen reformierbar, in Teilen. Aber die übergroße Mehrheit des Islam ist gewalttätig!“ 

  • „Als ich in Beirut gelebt habe und in Kairo, das waren freundliche Menschen. Die haben mich nicht umgebracht.“ 

Hamed Abdel Samad:

  • „Das Denken der Menschen ist reformierbar, aber nicht der Islam.“ 

Ulrich Kienzle:

  • „In dem Augenblick, wo sie in größeren Mengen auftreten, wird es wirklich gefährlich. Und das ist etwas, was Europäer schwer verstehen können.“ 

Hamed Abdel Samad:

  • „D. h., wenn der Islam individualistisch gelebt wird, ist er friedlich und kann auf individueller Ebene reformiert werden, indem der Mensch seine Haltung zur Religion ändert. Aber der Islam als Kollektiv, als Institution, ist nicht reformierbar, weil da streiten sie alle.“ 
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Hamed Abdel-Samad, ägyptischer Politikwissenschaftler, Publizist und Bestsellerautor, Sohn eines Imams, Ex-Muslimbruder, seit 1995 im Alter von 23 Jahren in Deutschland, unterrichtete Islamwissenschaften, nach ägyptischer Mord-Fatwa zeitweise unter Polizeischutz

Hamed Abdel-Samad vs. Kienzle vs. Lanz 11.05.17

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Ist der Islam reformfähig? - „Nein!“

  • „Reform heißt, ihn als Vorbild zu nehmen. Dies würde uns letztendlich zu ISIS, zu Ländern wie Saudi Arabien, Iran, Somalia und Sudan führen. Nein, die Maßstäbe der Reformation können nicht am Islam angewandt werden.“

  • „Alle, die den Schaden beheben wollten, wurden entweder geötet oder verbannt. Am Ende konnte keiner das Problem lösen.“

  • „Will ein Moslem den Islam reformieren, so wird ihm vorgeworfen, daß er den Islam verfälschen würde. Bei jeder Veränderung wäre dieser Vorwurf da.“ 

Ist der Islam reformfähig?

  • „Nein!“

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Hamed Abdel-Samad, ägyptischer Politikwissenschaftler, Publizist und Bestsellerautor, Sohn eines Imams, Ex-Muslimbruder, seit 1995 im Alter von 23 Jahren in Deutschland, unterrichtete Islamwissenschaften, nach ägyptischer Mord-Fatwa zeitweise unter Polizeischutz

Reformislam. Kommt der islamische Luther? H. Abdel-Samad bei Rachid

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Robert Spencer im CBN-Interview

Islam-Reformation gab es schon

„Im Christentum sollte die Reformation dazu dienen, zu den Grundlagen zurückzukehren, um die Dinge zu entfernern, die nicht authentisch waren und die über die Jahrhunderte reingekommen waren und um die ursprüngliche Botschaft des Neuen Testaments wiederherzustellen.

Im Islam gab es schon eine solche Reformation:. Mohammed ibn Abdal Wahab.

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Er gründete die Wahabi-Bewegung im 18. Jahrhundert in Arabien. Er wollte genau das erreichen. Er entfernte alles, was später zum Islam hinzugefügt wurde und nahm nur das, was der Koran sagte und Mohammed lehrte. Und dies Bewegung wurde dann zur gewalttätigsten Form des Islams, die die Welt bisher gesehen hat.

Ich bin bin mir also nicht sicher, ob eine Reformation gebraucht wird. Es muß eher abgelehnt werden, viele Stellen des Korans wörtlich zu interpretieren.“ 

Frage: „Wie ist der Koran gewalttätiger als die Bibel?“

„Wir wissen, daß Gott im Alten Testament Josua sagt, ganze Städte auszulöschen. Aber er sagt niemals, daß alle Gläubige jetzt das Gleiche tun sollen. Oder: Er sagt nicht: ‚Das es das Vorbild, dem ihr nachfolgen sollt.‘ Meistens haben Interpreten diese Stellen unter einem geistlichen Gesichtspunkt interpretiert, so wie der Gläubige mit der Sünde in sich kämpft.

Aber eindeutig gibt es im Koran Stellen wie Kapitel 9:5, also ‚tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet‘, und in Kapitel 9:29 wird sogar gesagt, gegen Juden und Christen zu kämpfen, bis sie sich unterwürfig zeigen, und sich dem islamischen Gesetz unterwerfen.

Diese Befehle werden nicht geistlich interpretiert, sondern als universale Befehle aufgefaßt, daß alle Gläubige Ungläubige bekämpfen sollen. Und so wurden diese Stellen über die Jahrhunderte auch von Mainstream-islamischen Kommentatoren verstanden. Es ist lächerlich, wenn Leute sagen, daß die Bibel genauso gewalttätig wie der Koran ist. Das zeigt, daß sie keine Ahnung von beiden haben.

Frage: „“

„“

Robert Spencer, Religionswissenschaftler, Buchautor, Blogger https://JihadWatch.org, im CBN-TV Interview.

Video: Die brutale Wahrheit über den Islam (Robert Spencer), ab Min. 0:33

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Reformation / Aufklärung unmöglich

Luther klärte auf, daß Jesus die politische Herrschaft der Religion wiederholt sogar ausdrücklich verbietet. Diese für eine Reformation erforderliche Legitimation, Religion von politischer Herrschaft zu trennen, fehlt im Koran völlig. Ganz im Gegenteil: Der Gottes-Staat ist koranisch nicht nur legitimiert, sondern vielfach vorgeschriebene Pflicht eines jeden einzelnen Muslim:
„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist, Ihr gebietet das Recht und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah“ Z.B. Sure 3;110, gleichlautende Parallelverse: 7;157, 9;112, 22;41, 3:104 und 9;71  


Video oben: Ab Minute 1:45

„Und ich glaube [...] nicht - mit allem Respekt -,
daß wir den Islam in Deutschland reformieren werden:
Entweder wird der Islam durch eine Kläranlage passieren,
wie die anderen abrahamischen Religionen,
oder wir verlieren alle.“
*
Imad Karim - `"Der Islam In Deutschland"
CDU-Gesprächsabend in Ringsheim
mit Islamforschern und Integrationsbeauftragten



"[...] Schriften „gemäßigter“ Muslime [...],
eine Reform des Islam sei möglich.
Aber worauf soll sich dieser neue, reformierte Islam gründen?
Basiert ein reformierter Islam nicht auf Koran und Sunna,
bedeutet er Abfall vom Islam. Das schlimmste mögliche Verbrechen.
Vor Koran und Sunna gibt es kein Entkommen, niemals."

Dr. Bill Warner, Zentrum für das Studium des politischen Islams:
"Mit Fakten überzeugen", 2011, S. 21, als pdf